Presseerklärungen der GEW Brandenburg

Presseerklärung vom 22.03.2021
GEW Brandenburg: Chaos in den Schulen, angerichtet durch die Hausleitung des MBJS, sofort beenden!

Es ist aus der Sicht der GEW unverzichtbar, dass

  1. mit sofortiger Wirkung der Präsenzunterricht an den Schulen bis zum Beginn der Osterferien ausgesetzt wird, wenn die Testmöglichkeiten für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nicht vorhanden sind,
  2. als Voraussetzung für den Präsenzunterricht rechtzeitig alle Maßnahmen zur Wahrung der Gesundheit der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nach den Osterferien getroffen werden. Dazu gehören insbesondere

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Landeselternrat und GEW Brandenburg
Gemeinsame Presseerklärung vom 12.03.2021

Testchaos gefährdet die Gesundheit der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte und die Öffnung von Schulen

Die späte und unübersichtliche Vorbereitung der Teststrategie durch das MBJS im Zusammenhang mit den Schulöffnungen am kommenden Montag führt zu gesundheitlichen Gefährdungen und zugleich wird die Öffnung der Schulen zur Disposition gestellt. Weder sind die Tests schon vor Ort noch sind die Unterlagen zur Umsetzung und Begleitung der Tests rechtzeitig übermittelt worden. Aus Sicht der GEW Brandenburg und des Landeselternrates ist davon auszugehen, dass in der Mehrzahl der Schulen der Unterricht ohne Testungen wieder aufgenommen wird. Dies ist vor dem Hintergrund der derzeitig wieder ansteigenden Infektionszahlen unverantwortlich und besorgniserregend. Ein Beginn des Unterrichts in Präsenz ohne Testungen schließt die Nachverfolgung von Infektionsketten und somit eine wirksame Prävention aus.

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Presseerklärung vom 11.03.2021
GEW Brandenburg und Landeselternrat: Unzureichende Testmöglichkeiten und fehlende Impfangebote gefährden die Schulöffnungen und die Gesundheit der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte im Land Brandenburg!

Kurz vor den weiteren Schulöffnungen sind viele Fragen im Zusammenhang mit der Teststrategie ungeklärt und es ist davon auszugehen, dass die Öffnungen in vielen Schulen am kommenden Montag ohne Testungen vollzogen werden sollen. Aus Sicht der GEW Brandenburg und des Landeselternrates ist dies unverantwortlich und besorgniserregend. Die Öffnungen und das Geöffnetbleiben der Schulen sind nur bei regelmäßigen Testungen aller Beteiligten und bei Impfangeboten für alle Lehrkräfte zu verantworten. Die bisher vorgesehenen Testmöglichkeiten reichen nicht aus. Weder sind die Anzahl der Tests ausreichend noch sind die notwendigen organisatorischen Vorbereitungen für einen pünktlichen Start der Tests umfassend und rechtzeitig erfolgt. Es fehlen die konkreten Angaben zu den eingesetzten Selbsttests, die notwendigen Einwilligungserklärungen der Eltern liegen nicht vor und es sind die Fragen der Umsetzung der Testungen in den Schulen, insbesondere die Folgen und das konkrete Verfahren bei positiven Testergebnissen bei Schülerinnen und Schülern, nicht abschließend geklärt. Somit ist zu befürchten, dass nach dem Impfchaos den Schulen jetzt ein Testchaos droht. Aus Sicht der GEW Brandenburg und des Landeselternrates gefährdet dies die Gesundheit der Schülerinnen, Schüler und der Lehrkräfte sowie die Öffnungen der Schulen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die vergangenen Wochen nicht genutzt wurden, um die notwendigen begleitenden Maßnahmen zum Gesundheitsschutz rechtzeitig und umfassend vorzubereiten und sicherzustellen. Aus unserer Sicht muss sichergestellt werden, dass in den Schulen regelmäßig mit Selbsttests das aktuelle Infektionsgeschehen transparent und nachvollziehbar dokumentiert wird. Aus Sicht der GEW müssen diese Testungen für alle Beteiligten verpflichtend sein und das Nichtvorhandensein von Tests oder die Verweigerung der Teilnahme daran müssen zu einem Aussetzen der Teilnahme am Präsenzunterricht führen. Dazu bedarf es klarer Vorgaben und Regelungen. Das MBJS hätte schon längst auf eine Ergänzung der Eindämmungsverordnung drängen und diese durchsetzen müssen.

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Presseerklärung vom 08.03.2021
GEW Brandenburg: Schulöffnungen um jeden Preis ohne Veränderung der Impf- und Teststrategie gefährden die Gesundheit und sind grob fahrlässig!

Die Impfangebote für die Lehrkräfte und das sonstige pädagogische Personal müssen sofort ausgeweitet werden. Dies gilt insbesondere für Lehrkräfte, die bereits seit Wochen im Präsenzunterricht der Sekundarstufe I und II eingesetzt sind und für alle Lehrkräfte, die ab 15. März in den Wechselmodellen der Schulen der Sekundarstufe I und II eingesetzt werden. Ohne die Möglichkeit, sich durch eine Impfung vor einer Infektion schützen zu können, besteht für diese Lehrkräfte ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko. Das Impfangebot für die Lehrkräfte ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die weitere Öffnung der Schulen. Das MBJS ist in der Pflicht, die Anpassung der Impf- und Teststrategie innerhalb der Landesregierung einzufordern und durchzusetzen. Das schließt auch Selbsttests für Schülerinnen und Schüler ein. Sollte die Impf- und Teststrategie vor der Ausweitung der Unterrichtsangebote nicht entsprechend angepasst werden, handelt das MBJS grob fahrlässig.

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Presseerklärung vom 02.03.2021
GEW Brandenburg:
Impfungen für Lehrkräfte reichen nicht aus! Impfangebote müssen sofort ausgeweitet werden!

Die Impfangebote für die Lehrkräfte und das sonstige pädagogische Personal müssen sofort ausgeweitet werden. Dies gilt insbesondere für Lehrkräfte an Grundschulen und Förderschulen, die 65 Jahre und älter alt sowie für Lehrkräfte, die bereits seit Wochen im Präsenzunterricht der Sekundarstufen I und II eingesetzt sind. Ohne die Möglichkeit, sich durch eine Impfung vor einer Infektion schützen zu können, besteht für diese Lehrkräfte ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko. Wenn die Schulen geöffnet bleiben bzw. auch die Schulen der Sekundarstufe I und II Wechselunterricht anbieten sollen, dann ist das Impfangebot für die Lehrkräfte dafür eine notwendige und unverzichtbare Voraussetzung. Das Land Brandenburg muss sofort die Impfstrategie entsprechend anpassen.

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Presseerklärung vom 19.02.2021
GEW Brandenburg: Überarbeitung der Impfstrategie des Landes ist unverzichtbar!
Kein Warten auf eine bundeseinheitliche Regelung!

Die Kitas und Schulen brauchen klare Regelungen zum Infektionsschutz durch das Land Brandenburg. Aus Sicht der GEW Brandenburg sind die notwendigen Maßnahmen zum Infektionsschutz eine unverzichtbare Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes in Form von Wechselmodellen. Dazu gehört insbesondere auch, dass die Impfstrategie des Landes Brandenburg schnell überarbeitet und entsprechend angepasst werden muss.

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Presseerklärung vom 08.02.2021
GEW Brandenburg: Klare Perspektiven und Regelungen zur Öffnung von Kitas und Schulen statt ständiges Delegieren von Verantwortung und Zuständigkeiten!

Die Kitas und Schulen brauchen klare Perspektiven zur Wiederaufnahme von Lern- und Betreuungsangeboten in Präsenzform. Aus Sicht der GEW Brandenburg sind die
Vorbereitung und die Umsetzung von Wechselmodellen der Einstieg in den pkontinuierlichen Wiederausbau der Bildungsangebote, deren Qualitätssicherung und in die gewünschte Rückkehr zum Präsenzunterricht unter Wahrung des Gesundheitsschutzes. Diese Verknüpfung ist aus unserer Sicht unverzichtbar und der Schlüssel zum Gelingen. Es ist die Voraussetzung für die Akzeptanz bei allen Beteiligten, der gemeinsame Nenner. Natürlich geht dies nicht ohne die Ausweitung der bisherigen  Maßnahmen zum Infektionsschutz. Dazu gehört auch, dass die Impfstrategie schnell überarbeitet und entsprechend angepasst werden muss.

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Presseerklärung vom 02.02.2021
Landeselternrat und GEW Brandenburg: Maßnahmen des MBJS zur Vermeidung von Benachteiligungen für den Mittleren Schulabschluss reichen nicht aus!

Das MBJS hat in Umsetzung der Empfehlungen der Kultusministerkonferenz im Zusammenhang mit den Prüfungen Maßnahmen für die Schulen im Land Brandenburg beschlossen und veröffentlicht. Ziel dieser Maßnahmen soll es sein, dass Benachteiligungen, resultierend aus der besonderen Situation bei den Prüfungen, für die Schülerinnen und Schüler ausgeschlossen werden. Aus der Sicht des Landeselternrates und der GEW Brandenburg werden die getroffenen Maßnahmen diesem Anspruch nicht vollumfänglich gerecht. Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit dem Erwerb des Mittleren Schulabschlusses. Zur Gewährleistung der Chancengleichheit und der Verhinderung von Benachteiligungen sind aus unserer Sicht folgende ergänzende bzw. korrigierende Maßnahmen durch das MBJS zu treffen:

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Presseerklärung vom 05.01.2021
GEW Brandenburg: Fortsetzung des Lockdowns bis zu den Winterferien unverzichtbar – Stufenplan des MBJS löst kein Problem!

Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens ist es für die GEW Brandenburg eine unumgängliche und unverzichtbare Maßnahme, den im Dezember beschlossenen Lockdown für die Kitas und Schulen bis zu den Winterferien in Brandenburg zu verlängern. Die Kitas und Schulen benötigen dringend Planungssicherheit. Dies gilt auch für die Schülerinnen, Schüler und Eltern. Der von der KMK beschlossene und vom Bildungsministerium übernommene Stufenplan ist nicht dazu geeignet, die notwendige Planungssicherheit für die Schulen herzustellen und ignoriert die reale Situation in den Kitas und Schulen. Auch bezüglich der im Dezember getroffenen Maßnahmen für den Schulbereich besteht aus Sicht der GEW Brandenburg dringender Korrekturbedarf. Folgende Maßnahmen sind umzusetzen:

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Presseerklärung vom 16.12.2020
Der Landesvorstand der GEW Brandenburg zur aktuellen Situation in den Kitas und Schulen: Sofortige Untersagung der Präsenzangebote notwendig!

Die aktuelle Situation in den Kitas und Schulen ist besorgniserregend und nicht mehr verantwortbar. Das Ignorieren des realen Infektionsgeschehens in den Bildungseinrichtungen, die bewusste Verzögerungsstrategie zur Verhinderung rechtzeitiger Entscheidungen und das Fehlen einer kurz- und mittelfristigen Strategie gefährden die Gesundheit aller Beteiligten und haben zu einem Wirrwarr und Chaos in den Kitas und Schulen im Land Brandenburg geführt.

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Presseerklärung vom 14.12.2020
GEW Brandenburg: Notbremse unumgänglich – Umsetzung fragwürdig!

Für die GEW Brandenburg ist es eine unumgängliche und unverzichtbare Maßnahme, die Kitas und Schulen spätestens ab Mittwoch in den Lockdown zu versetzen. Allerdings ist zu befürchten, dass die seitens der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen vor Beginn der Weihnachtsferien im Bereich der Kitas und Schulen nicht die dringend benötigten Wirkungen und Effekte zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erzielen können und werden. Die vorgesehenen Maßnahmen bedeuten in dieser Woche nur einen Teillockdown, der weder seine Wirkung entfalten kann noch der konkreten Situation in den Kitas und Schulen gerecht wird. Die GEW Brandenburg hält einen sofortigen und umfassenden Lockdown für unverzichtbar. Folgende Maßnahmen sind umzusetzen:

  1. Ab Mittwoch, dem 16. 12. 2020 wird der Präsenzunterricht grundsätzlich ausgesetzt. Es findet nur noch Distanzlernen bis mindestens zum 10.01.2021 statt.
  2. Für die Klassen 1-4 wird ab 16. 12. 2020 eine Notbetreuung organisiert. Die Landesregierung legt fest, welche Personengruppen zu den systemrelevanten Bereichen gehören.
  3. Arbeiten für Abschlussklassen werden verschoben. Auch für diese Klassen findet nur Distanzlernen statt.

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Presseerklärung vom 09.12.2020
Schul- und Kitaschließungen zur Eindämmung der Pandemie sind geboten und alternativlos!

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie ist es geboten, auch im Land Brandenburg den Beginn der Weihnachtsferien vorzuverlegen und sie insgesamt zu verlängern. Die GEW Brandenburg schlägt vor:

  • ab Montag, den 14. Dezember die Kitas und Schulen zu schließen
  • die Schließungen bis mindestens 10. Januar 2021 festzulegen
  • den Unterricht als Distanzlernen zu organisieren
  • für den Zeitraum der Schließung der Grundschulen und Kindereinrichtungen eine Notbetreuung zu organisieren.

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Presseerklärung vom 01.12.2020
Streit um illegale Rückmeldegebühren an Brandenburger Hochschulen eskaliert: Massenklage geht in die heiße Phase
Betroffene können sich bis 15.12. melden

Potsdam/Brandenburg: Im Rechtsstreit um die in den Jahren 2001-2008 vom Land Brandenburg unrechtmäßig erhobenen Rückmeldegebühren an Brandenburger Hochschulen gehen die angestrebten Massenklagen in die heiße und entscheidende Phase. Wie die Brandenburgische Studierendenvertretung (BRANDSTUVE) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mitteilen, konnte für Betroffene der Universität Potsdam ein Prozesskostenfinanzierer gewonnen werden. Für die anderen Hochschulen und Betroffenen wird eine Klagebetreuung organisiert.

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Presseerklärung vom 26.11.2020
GEW Brandenburg: Entscheidungen für den Bildungsbereich sind inakzeptabel und nicht nachvollziehbar!

Die gestrigen Entscheidungen für den Bildungsbereich sind enttäuschend, riskant und fahrlässig, es gibt keine klare Linie und Verlässlichkeit für die Schulen und sie schützen die Gesundheit der Betroffenen in Schulen und Kindertageseinrichtungen nicht. Der Bereich der Kindertagesstätten wird völlig ausgeblendet. Die GEW Brandenburg stellt fest, dass bei der Bundesregierung und den Landesregierungen scheinbar angekommen ist, dass man etwas tun muss, wenn man die Schulen und Kindertagesstätten offenhalten will. Mehr aber auch nicht! Statt wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller Betroffenen anzuordnen und so sicherzustellen, dass Gesundheitsschutz und das Recht auf Bildung gewährleistet werden, setzt man die Politik des „Weiter so!“ und „Augen zu und durch, koste es was wolle!“ konsequent fort. Zugleich überträgt man immer mehr Verantwortlichkeiten und Entscheidungen auf die einzelnen Einrichtungen. Statt - wie vom Robert Koch-Institut vorgeschlagen - konsequent auf Wechselunterricht zu setzen, sobald
der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten ist, wird diese Vorgabe aufgeweicht. Wechselunterricht wird lediglich als mögliche Maßnahme ab einer Inzidenz von 200, also dem vierfachen RKI-Wert für ältere Schülerinnen und Schüler ins Auge gefasst. Statt auf Maßnahmen wie das Teilen von Klassen zu setzen, die es ermöglichen, das gesellschaftlich geltende Abstandsgebot zwischen zwei Menschen von 1,5 Metern auch an Schulen umzusetzen, soll jetzt ab Klassenstufe 7 in bestimmten Situationen verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Masken in bestimmten Situationen zu tragen, ist nicht falsch – aber eben nur eine ergänzende Maßnahme. Zugleich wird eine Ausweitung der Teststrategie durch Schnelltests angekündigt, die weder zeitnah, personell, materiell noch organisatorisch umgesetzt werden kann.

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Presseerklärung vom 10.11.2020
GEW Brandenburg: Lage in den Schulen spitzt sich weiter zu - ein Aussitzen der Probleme ist keine Antwort auf das Pandemiegeschehen vor Ort

Aufgrund der noch immer steigenden Infektionszahlen und der Nichtnachvollziehbarkeit der Infektionsketten mehren sich die Hilferufe von Schulen und Lehrkräften. In keinem anderen Ort kommen zurzeit so viele Menschen in geschlossenen Räumen ohne Abstand und in den meisten Fällen ohne Masken zusammen. Die Lehrkräfte fühlen sich an ihrem Arbeitsort nicht ausreichend vor möglichen Ansteckungen mit dem Corona-Virus geschützt und fühlen sich von der Landesregierung im Stich gelassen. Es ist jetzt an der Zeit, endlich dem Rat des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu folgen, in den Schulen die Zahl der Schülerinnen und Schüler sofort zu reduzieren und in kleineren Lerngruppen zu unterrichten. Das MBJS muss einen Übergang der Schulen vom Regelbetrieb in Modelle des Wechselunterrichts anordnen und somit auch die Arbeit der staatlichen Schulämter unterstützen. Wenn offene Schulen und Kitas aus sozialen Gründen höchste Priorität haben, dann muss sofort die Wiedereinführung des Abstandsgebotes umgesetzt werden. Nur die Einhaltung des Abstandsgebotes reduziert die Risiken der Ansteckungen. Dies gilt für Schulen und Kindertagesstätten gleichermaßen. Alle anderen Maßnahmen, wie das Tragen von Masken oder das Lüften sind unterstützende Maßnahmen, deren Wirkung begrenzt sind. Die GEW Brandenburg bekräftigt noch einmal ihre Forderungen zur sofortigen Umsetzung folgender Maßnahmen, um flächendeckende Schulschließungen zu verhindern und die Gesundheit aller Beteiligten zu wahren:

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Presseerklärung vom 29.10.2020
GEW Brandenburg: Dringender Handlungsbedarf auch im Bildungsbereich – die Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m muss sofort umgesetzt werden!

In Auswertung der Ergebnisse der gestrigen Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder stellt die GEW Brandenburg klar, dass es für die Schulen und Kitas angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen, dem eingeräumten Kontrollverlust der Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten und der damit verbundenen deutlichen Einschränkung der Unterbrechung dieser ein „Weiter so!“ nicht geben kann und darf. Wenn offene Schulen und Kitas aus sozialen Gründen höchste Priorität haben sollen, müssen die präventiven Maßnahmen spürbar ausgeweitet und die Beschäftigten besser geschützt werden. Die wirksamste Maßnahme ist, dem Rat des Robert-Koch-Instituts (RKI) folgend, in den Schulen die Zahl der Schülerinnen und Schüler sofort zu reduzieren und in kleineren Lerngruppen zu unterrichten. Diese Maßnahmen müssen für den Zeitraum des begrenzten Lockdowns gelten. Die GEW Brandenburg fordert die sofortige Umsetzung folgender Maßnahmen, um flächendeckende Schulschließungen zu verhindern:

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Presseerklärung vom 12.10.2020 
Vorbereitung von Massenklagen zur Erstattung verfassungswidriger Rückmeldegebühren:

BRANDSTUVE und GEW rufen ehemalige Studierende an Brandenburgischen Hochschulen (2001- 2008) auf, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Die Brandenburgische Studierendenvertretung (BRANDSTUVE) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW setzen sich seit nunmehr 20 Jahren dafür ein, dass die verfassungswidrigen Rückmeldegebühren, die zwischen 2001 und 2008 an allen Brandenburgischen Hochschulen erhoben wurden, zurückgezahlt werden. Da das Land sich weiterhin weigert, droht nun am 31.12.2020 tatsächlich Verjährung einzutreten. BRANDSTUVE und GEW Brandenburg rufen alle ehemaligen Studierenden auf, sich an einer Umfrage zu beteiligen, um die Massenklagen gut vorzubereiten. Eine Beteiligung ist noch möglich!

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Presseerklärung v. 02.09.2020
GEW Brandenburg: Über 300 Stellen für Lehrkräfte fehlen! Dringender Handlungsbedarf!

Im Schuljahr 2020/21 hat sich die Gesamtschülerzahl im Land Brandenburg weiter erhöht. Eine Abfrage der GEW Brandenburg zu Beginn des Schuljahres hat ergeben, dass über 4000 Schülerinnen und Schüler mehr in den Schulen unterrichtet werden, als in den Prognosen des MBJS für das Schuljahr angenommen wurde. Für die personelle Ausstattung der Schulen wurden die in der Prognose des MBJS angenommene Schülerzahl als Grundlage genommen.
Die deutliche höhere Schülerinnen- und Schülerzahl führt zu einer zusätzlichen Bildung von Klassen. In den staatlichen Schulämtern mussten über 200 zusätzliche Klassen eingerichtet werden. Die dafür benötigten Stellen für Lehrkräfte wurden allerdings nicht zusätzlich zur Verfügung gestellt und fehlen zur dauerhaften Absicherung der Unterrichtsversorgung. Das MBJS muss den staatlichen Schulämtern dringend mindestens 300 Stellen für Lehrkräfte zusätzlich zur Verfügung stellen und diese Stellen müssen unverzüglich besetzt werden. Dies führt auch dazu, dass die rechtzeitige Qualifizierung der Lehrkräfte mit Seiteneinstieg intensiviert und umgesetzt werden muss. Gleichzeitig ist die Landesregierung gefordert, die mittelfristige Stellenplanung den weiter steigenden Schülerzahlen im Brandenburg anzupassen.

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Presseerklärung v. 26.08.2020
GEW Brandenburg: Vom MBJS angekündigten Entlastungen der Lehrkräfte und der Schulen greifen nicht! Das Gegenteil ist der Fall!

Vor dem Hintergrund der besonderen Belastungen in der Corona-Pandemie hatte das MBJS Maßnahmen zur Entlastung und Reduzierung der Bürokratie der Lehrkräfte und der Schulen angekündigt. Diese greifen nicht, das Gegenteil ist der Fall. Mit den Vorgaben das MBJS für das laufende Schuljahr und die umfangreichen Lernstandsfeststellungen sowie der damit verbundene hohe Korrekturaufwand hat die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte sich wesentlich erhöht. Die Zahl der Überlastungsanzeigen und der Beschwerden der Lehrkräfte hat deutlich zugenommen. Die GEW Brandenburg fordert das MBJ nachdrücklich auf, unverzüglich konkrete zusätzliche Maßnahmen zur Entlastung der Lehrkräfte und Schulen vorzugeben.

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Presseerklärung v. 11.06.2020
GEW Brandenburg: Klare Regeln für den Einsatz digitaler Medien in den Schulen gefordert!

Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Fragen der Einhaltung des Datenschutzes und der Androhung von Bußgeldern wegen möglicher Verstöße beim Einsatz digitaler Medien im Distanzunterricht zu Einzelfällen im Land Thüringen, ist es zwingend geboten, dass das MBJS eindeutige Regeln zum Einsatz digitaler Medien und zum Schutz der Lehrkräfte im Land Brandenburg erarbeitet und den Schulen zur Verfügung stellt.

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Presseerklärung v. 28.05.2020
GEW Brandenburg: Schaffen der notwendigen Voraussetzungen für den Regelbetrieb in Schulen hat Priorität

Die GEW Brandenburg geht davon aus, dass mit Beginn des neuen Schuljahres der reguläre Unterricht wieder aufgenommen wird. Dafür ist es unerlässlich, dass die notwendigen Voraussetzungen und Vorgaben noch vor Beginn der Sommerferien durch die Landesregierung geschaffen und geregelt werden.

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Presseerklärung v. 05.05.2020
GEW Brandenburg: Individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler muss Vorrang haben und nicht Prüfungen!

Die GEW Brandenburg weist mit Nachdruck darauf hin, dass im Prozess der schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen neben der strikten Einhaltung der gesundheitlichen und hygienischen Standards die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ein wesentlicher Schwerpunkt der Gestaltung der Unterrichts- und Lernangebote sein muss. Nicht die formelle Erfüllung von Prüfungen und Rahmenlehrplänen dürfen im Vordergrund stehen. Dazu muss das MBJS ein unterstützendes Rahmenkonzept für die Schulen zur Verfügung stellen und darf die Entscheidungen und die Verantwortung nicht auf die Schulen delegieren.

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Presseerklärung v. 24.04.2020
GEW Brandenburg: GEW Brandenburg: Wiederaufnahme des Unterrichts nur unter striktem Anwenden der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts

Die vorgesehene schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts und die Ausweitung der Notbetreuung im Bereich der Kindertagesstätten setzen voraus, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen strikt angewandt und eingehalten werden. Ohne deren Anwendung und dauerhafte Sicherstellung kann und darf die Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen nicht stattfinden. Aus Sicht der GEW Brandenburg müssen die Schulen und Kindertageseinrichtungen mit den notwendigen Mitteln zur Gewährleistung der Hygiene und des Gesundheitsschutzes vollumfänglich und dauerhaft ausgestattet werden. Wenn die notwendigen organisatorischen und materiellen Voraussetzungen nicht gewährleistet sind, dürfen die Bildungseinrichtungen auch schrittweise nicht wiedereröffnet werden.

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Presseerklärung v. 14.04.2020
GEW Brandenburg: Gesundheitsschutz muss absoluten Vorrang haben! Keine schnelle Rückkehr zur Normalität um jeden Preis!

Die GEW Brandenburg bekräftigt in der aktuellen Diskussion über die Öffnung der Bildungseinrichtungen im Land Brandenburg noch einmal ihre grundsätzliche Position, dass der Gesundheitsschutz- und Infektionsschutz für alle Lehrenden und Lernenden absolute Priorität haben muss. Dies gilt für die Kindertageseinrichtungen, Schulen, außerschulischen Betreuungs- und Bildungsangebote, berufliche Schulen und Hochschulen gleichermaßen. Nicht die Geschwindigkeit der Wiedereröffnung um jeden Preis hat Vorrang und darf die Grundlage für die notwendigen politischen Entscheidungen sein. Aus Sicht der GEW Brandenburg ist es viel zu früh, um über die schnelle Wiedereröffnung der Bildungseinrichtungen entscheiden zu können.

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Presseerklärung v. 02.04.2020
GEW Brandenburg: Gesundheit muss absoluten Vorrang haben!

In den vergangenen Tagen hat sich die Situation Im Zusammenhang mit der weiteren Ausbreitung des Coronavirus grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund fordert die GEW Brandenburg die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen im Land Brandenburg. Wir brauchen landesweit einheitliche Regelungen, die schnell und umfassend einen Beitrag dazu leisten, die sich abzeichnende Dynamik der Ausbreitung der Viruserkrankung abzuschwächen. Die Landesregierung ist gefordert, die notwendigen Beschlüsse und Maßnahmen sofort zu fassen und umzusetzen. Dazu gehören insbesondere

  • die Schließung aller Schulen und Kindertagesstätten ab Montag bis zum Beginn der Osterferien,
  • die Erarbeitung einer Regelung für die Notbetreuung von Kindern und
  • die Einsetzung einer mit Entscheidungsbefugnis ausgestatteten Taskforce zur Beratung und Konkretisierung der Maßnahmen im Schulbereich.

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