Aufgemerkt: Wichtige Hinweise der GEW Brandenburg! Nur gemeinsam sind wir stark!

Für unsere Kinder und Jugendlichen sind Kitas, Schulen, Horte und Freizeitangebote wichtige Bildungsangebote und Orte der sozialen Geborgenheit und Kommunikation.
Fast alle Kinder und Jugendlichen müssen derzeit durch die Schließung von Kitas, Schulen, Horten, Vereinen und sozialpädagogischen Angeboten auf für sie wichtige Orte von Bildung und Erziehung notwendigerweise verzichten. Die meisten finden in ihrer Familie einen Ort von Sicherheit und Unterstützung, der ihnen helfen kann, die Zeit der Unsicherheit und sozialen Isolation zu bewältigen.
Wir Erzieher*innen, Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen und Therapeut*innen in Brandenburg unterstützen und begleiten die Kinder und Jugendlichen durch vielfältige neue Bildungsangebote in dieser schwierigen Zeit. In dieser solidarischen Gemeinschaft werden wir diese Krise und die ihr innewohnenden Herausforderungen meistern. Zugleich machen wir uns aber auch Sorgen um die Familien, denen die notwendigen Möglichkeiten fehlen, um mit den individuellen, wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Belastungen sowie den Folgen der Corona-Krise umgehen zu können. Auch die vorhandenen Unterstützungssysteme für die Kinder, Jugendlichen und Familien sind von den aktuellen Einschränkungen betroffen. Das soziale Netz der Bildungs- und Entwicklungsorte ist derzeit oftmals nur bedingt erreichbar.

Deshalb bitten wir alle Menschen in Brandenburg:

Bitte seien Sie aufmerksam gegenüber den Menschen in Ihrem Umfeld! Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn!
Wenden Sie sich an die Hilfestellen im Land Brandenburg, wenn Sie selbst nicht mehr weiterwissen oder wenn Sie eine Notsituation in einer Familie oder Notsituationen von Kindern und Jugendlichen wahrnehmen!
Jugendämter und Beratungsstellen in Brandenburg sind telefonisch erreichbar!

Weitere Unterstützungssysteme sind:

Elterntelefon:
„Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche:
Pflegetelefon:
Hilfetelefon „Schwangere in Not“:
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:

0800 - 111 0550
116 111
030 - 2017 9132
0800 - 404 0020
0800 - 011 6016