Aktuelles

Presseerklärungen der GEW Brandenburg

 
Presseerklärung vom 29.10.2020
 
GEW Brandenburg: Dringender Handlungsbedarf auch im Bildungsbereich - die Wiedereinführung des Mindestabstands von 1,5 m muss sofort umgesetzt werden!
 
In Auswertung der Ergebnisse der gestrigen Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder stellt die GEW Brandenburg klar, dass es für die Schulen und Kitas angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen, dem eingeräumten Kontrollverlust der Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten und der damit verbundenen deutlichen Einschränkung der Unterbrechung dieser ein „Weiter so!“ nicht geben kann und darf. Wenn offene Schulen und Kitas aus sozialen Gründen höchste Priorität haben sollen, müssen die präventiven Maßnahmen spürbar ausgeweitet und die Beschäftigten besser geschützt werden. Die wirksamste Maßnahme ist, dem Rat des Robert-Koch-Instituts (RKI) folgend, in den Schulen die Zahl der Schülerinnen und Schüler sofort zu reduzieren und in kleineren Lerngruppen zu unterrichten. Diese Maßnahmen müssen für den Zeitraum des begrenzten Lockdowns gelten. Die GEW Brandenburg fordert die sofortige Umsetzung folgender Maßnahmen, um flächendeckende Schulschließungen zu verhindern:
 
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Presseerklärung vom 12.10.2020
 
Vorbereitung von Massenklagen zur Erstattung verfassungswidriger Rückmeldegebühren:
BRANDSTUVE und GEW rufen ehemalige Studierende an Brandenburgischen Hochschulen (2001- 2008) auf, sich an der Umfrage zu beteiligen
 
Die Brandenburgische Studierendenvertretung (BRANDSTUVE) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW setzen sich seit nunmehr 20 Jahren dafür ein, dass die verfassungswidrigen Rückmeldegebühren, die zwischen 2001 und 2008 an allen Brandenburgischen Hochschulen erhoben wurden, zurückgezahlt werden. Da das Land sich weiterhin weigert, droht nun am 31.12.2020 tatsächlich Verjährung einzutreten. Daher werden aktuell Massenklagen vorbereitet. BRANDSTUVE und GEW Brandenburg rufen alle ehemaligen Studierenden, die von 2001-2008 an einer Brandenburgischen Hochschule eingeschrieben waren, auf, sich an einer Umfrage zu beteiligen, um die Massenklagen gut vorzubereiten.
 
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Presseerklärung vom 02.09.2020
 
GEW Brandenburg: Über 300 Stellen für Lehrkräfte fehlen! Dringender Handlungsbedarf!
 
Im Schuljahr 2020/21 hat sich die Gesamtschülerzahl im Land Brandenburg weiter erhöht. Eine Abfrage der GEW Brandenburg zu Beginn des Schuljahres hat ergeben, dass über 4000 Schülerinnen und Schüler mehr in den Schulen unterrichtet werden, als in den Prognosen des MBJS für das Schuljahr angenommen wurde. Für die personelle Ausstattung der Schulen wurden die in der Prognose des MBJS angenommene Schülerzahl als Grundlage genommen. Die deutliche höhere Schülerinnen- und Schülerzahl führt zu einer zusätzlichen Bildung von Klassen. In den staatlichen Schulämtern mussten über 200 zusätzliche Klassen eingerichtet werden. Die dafür benötigten Stellen für Lehrkräfte wurden allerdings nicht zusätzlich zur Verfügung gestellt und fehlen zur dauerhaften Absicherung der Unterrichtsversorgung. Das MBJS muss den staatlichen Schulämtern dringend mindestens 300 Stellen für Lehrkräfte zusätzlich zur Verfügung stellen und diese Stellen müssen unverzüglich besetzt werden. Dies führt auch dazu, dass die rechtzeitige Qualifizierung der Lehrkräfte mit Seiteneinstieg intensiviert und umgesetzt werden muss. Gleichzeitig ist die Landesregierung gefordert, die mittelfristige Stellenplanung den weiter steigenden Schülerzahlen im Brandenburg anzupassen.
 
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Presseerklärung vom 26.08.2020
 
GEW Brandenburg: Vom MBJS angekündigten Entlastungen der Lehrkräfte und der Schulen greifen nicht! Das Gegenteil ist der Fall!
 
Vor dem Hintergrund der besonderen Belastungen in der Corona-Pandemie hatte das MBJS Maßnahmen zur Entlastung und Reduzierung der Bürokratie der Lehrkräfte und der Schulen angekündigt. Diese greifen nicht, das Gegenteil ist der Fall. Mit den Vorgaben das MBJS für das laufende Schuljahr und die umfangreichen Lernstandsfeststellungen sowie der damit verbundene hohe Korrekturaufwand hat die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte sich wesentlich erhöht. Die Zahl der Überlastungsanzeigen und der Beschwerden der Lehrkräfte hat deutlich zugenommen. Die GEW Brandenburg fordert das MBJ nachdrücklich auf, unverzüglich konkrete zusätzliche Maßnahmen zur Entlastung der Lehrkräfte und Schulen vorzugeben.
 
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Presseerklärung vom 11.06.2020
 
GEW Brandenburg: Klare Regeln für den Einsatz digitaler Medien in den Schulen gefordert!
 
Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Fragen der Einhaltung des Datenschutzes und der Androhung von Bußgeldern wegen möglicher Verstöße beim Einsatz digitaler Medien im Distanzunterricht zu Einzelfällen im Land Thüringen, ist es zwingend geboten, dass das MBJS eindeutige Regeln zum Einsatz digitaler Medien und zum Schutz der Lehrkräfte im Land Brandenburg erarbeitet und den Schulen zur Verfügung stellt.

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Presseerklärung vom 28.05.2020
 
GEW Brandenburg: Schaffen der notwendigen Voraussetzungen für den Regelbetrieb in Schulen hat Priorität
 
Die GEW Brandenburg geht davon aus, dass mit Beginn des neuen Schuljahres der reguläre Unterricht wieder aufgenommen wird. Dafür ist es unerlässlich, dass die notwendigen Voraussetzungen und Vorgaben noch vor Beginn der Sommerferien durch die Landesregierung geschaffen und geregelt werden.
 
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Presseerklärung vom 05.05.2020
 
GEW Brandenburg: Individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler muss Vorrang haben und nicht Prüfungen!
 
Die GEW Brandenburg weist mit Nachdruck darauf hin, dass im Prozess der schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen neben der strikten Einhaltung der gesundheitlichen und hygienischen Standards die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ein wesentlicher Schwerpunkt der Gestaltung der Unterrichts- und Lernangebote sein muss. Nicht die formelle Erfüllung von Prüfungen und Rahmenlehrplänen dürfen im Vordergrund stehen. Dazu muss das MBJS ein unterstützendes Rahmenkonzept für die Schulen zur Verfügung stellen und darf die Entscheidungen und die Verantwortung nicht auf die Schulen delegieren.
 
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Presseerklärung vom 24.04.2020
 
GEW Brandenburg: Wiederaufnahme des Unterrichts nur unter striktem Anwenden der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts
 
Die vorgesehene schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts und die Ausweitung der Notbetreuung im Bereich der Kindertagesstätten setzen voraus, dass die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen strikt angewandt und eingehalten werden. Ohne deren Anwendung und dauerhafte Sicherstellung kann und darf die Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen nicht stattfinden. Aus Sicht der GEW Brandenburg müssen die Schulen und Kindertageseinrichtungen mit den notwendigen Mitteln zur Gewährleistung der Hygiene und des Gesundheitsschutzes vollumfänglich und dauerhaft ausgestattet werden. Wenn die notwendigen organisatorischen und materiellen Voraussetzungen nicht gewährleistet sind, dürfen die Bildungseinrichtungen auch schrittweise nicht wiedereröffnet werden.
 
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Presseerklärung vom 14.04.2020

GEW Brandenburg: Gesundheitsschutz muss absoluten Vorrang haben! Keine schnelle Rückkehr zur Normalität um jeden Preis!

Die GEW Brandenburg bekräftigt in der aktuellen Diskussion über die Öffnung der Bildungseinrichtungen im Land Brandenburg noch einmal ihre grundsätzliche Position, dass der Gesundheitsschutz- und Infektions-schutz für alle Lehrenden und Lernenden absolute Priorität haben muss. Dies gilt für die Kindertageseinrich-tungen, Schulen, außerschulischen Betreuungs- und Bildungsangebote, berufliche Schulen und Hochschu-len gleichermaßen. Nicht die Geschwindigkeit der Wiedereröffnung um jeden Preis hat Vorrang und darf die Grundlage für die notwendigen politischen Entscheidungen sein. Aus Sicht der GEW Brandenburg ist es viel zu früh, um über die schnelle Wiedereröffnung der Bildungseinrichtungen entscheiden zu können.
 
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Presseerklärung vom 02.04.2020

GEW: Brandenburg: Gesundheit muss absoluten Vorrang haben!
 
In den vergangenen Tagen hat sich die Situation Im Zusammenhang mit der weiteren Ausbreitung des Coronavirus grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund fordert die GEW Brandenburg die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen im Land Brandenburg. Wir brauchen landesweit einheitliche Regelungen, die schnell und umfassend einen Beitrag dazu leisten, die sich abzeichnende Dynamik der Ausbreitung der Viruserkrankung abzuschwächen. Die Landesregierung ist gefordert, die notwendigen Beschlüsse und Maßnahmen sofort zu fassen und umzusetzen. Dazu gehören insbesondere
 
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