GEW Brandenburg begrüßt und unterstützt die Verdoppelung der Zahl der Neueinstellungen für Lehrerinnen und Lehrer
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Pressemitteilung der GEW Brandenburg
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GEW Landesvorsitzender Günther Fuchs
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Die Erhöhung der Zahl der Neueinstellungen im Schuljahr 2010 / 11 auf 450, die der Bildungsminister heute angekündigt hat, wird von der GEW Brandenburg begrüßt und nachdrücklich unterstützt. Mit dieser Ankündigung kommt der Bildungsminister einer wichtigen Forderung der GEW Brandenburg nach.
GEW-Chef Fuchs erklärte in diesem Zusammenhang heute in Potsdam:
„Die vom Bildungsminister ankündigte Verdoppelung der Anzahl der Neueinstellungen von Lehrerinnen und Lehrern zu Beginn des Schuljahres 2010 / 11 begrüße und unterstütze ich nachdrücklich. Diese Entscheidung ist überfällig und alternativlos.
Die Festlegung, im kommenden Schuljahr auf Versetzungen gegen den Willen der Lehrkräfte in den Staatlichen Schulämtern Cottbus und Frankfurt (Oder) zu verzichten, muss in der Konsequenz dazu führen, dass der bestehende und aufwachsende Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern im Schulamt Bandenburg und den Schulen im engeren Verflechtungsraum nur durch eine deutliche Erweiterung der Anzahl der Neueinstellungen und der Konzentration dieser Neueinstellungen in der Region gedeckt werden kann und muss. Die GEW Brandenburg erwartet vom MBJS, dass zeitnah allen Absolventinnen und Absolventen, die die Lehrerausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, eine verbindliche Zusage einer Übernahme in den Schuldienst des Landes Brandenburg angeboten und diese unverzüglich vereinbart wird. Die jungen Lehrerinnen und Lehrer sind sofort nach dem erfolgreichen Bestehen der Prüfungen in den Schuldienst zu übernehmen. Man darf nicht bis zum Beginn des neuen Schuljahres warten. Dazu gehört auch, dass alle jungen Lehrkräfte, die mit befristeten Verträgen eingestellt wurden, sofort entfristet und ein Dienstverhältnis berufen werden.
Gleichzeitig muss die Anzahl der Referendariatsplätze deutlich erhöht werden. Die vorgesehene Erhöhung ist ein Schritt in die richtige Richtung, wobei allerdings in den nächsten Jahren eine weitere Erhöhung folgen muss. Es ist unverzichtbar, dass zugleich die Ausbildungskapazitäten in der Lehrerausbildung an der Universität Potsdam deutlich erweitert werden. Für das Land Brandenburg ist es unverzichtbar, dass die Lehrerbildung zukünftig alle Schulformen und Schulstufen umfasst.
Wir werden allerdings sehr genau darauf achten, dass die angekündigte Verdoppelung der Neueinstellungen für das Schuljahr 2010 /11 nicht zu einer Kürzung des Einstellungskorridors in den folgenden Schuljahren führen wird.“
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